Do’s: Das solltest du tun
- Rühre die Glasur vor jeder Anwendung gründlich um.
- Trage lieber mehrere dünne Schichten als eine sehr dicke Schicht auf.
- Lass jede Schicht kurz antrocknen, bevor du die nächste aufträgst.
- Achte darauf, dass der Boden deines Werkstücks frei von Glasur bleibt.
- Teste neue Glasuren zunächst auf einer kleinen Probekachel.
- Reinige deine Werkzeuge zwischen verschiedenen Farben sorgfältig.
Don’ts: Diese Fehler solltest du vermeiden
Eine zu dick aufgetragene Glasur kann beim Brennen verlaufen oder Blasen bilden. Wird sie hingegen zu dünn aufgetragen, wirkt die Farbe oft blass oder ungleichmäßig. Auch das Mischen verschiedener Glasuren ist mit Vorsicht zu genießen, da sich ihre Reaktionen im Ofen verändern können.
Vermeide außerdem, die Glasur bis an den unteren Rand des Werkstücks aufzutragen. Sie könnte während des Brennens auf die Ofenplatte laufen und sowohl dein Werkstück als auch die Platte beschädigen.
Das Ergebnis bleibt eine Überraschung
Auch bei sorgfältiger Arbeit lässt sich das endgültige Ergebnis nicht immer exakt vorhersagen. Die Farbe kann sich durch die Brenntemperatur, die Dicke der Glasurschicht und die Zusammensetzung des Tons verändern. Genau diese kleinen Überraschungen machen den Reiz der Keramik aus.
Mit der Zeit entwickelst du ein besseres Gefühl dafür, wie sich bestimmte Glasuren verhalten. Probestücke und Notizen zu den verwendeten Farben, Schichten und Brenntemperaturen können dabei besonders hilfreich sein.

